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09.04.20 Betrügereien während der Coronaepidemie

Wie Sie sich verhalten können

Viele Bürgerinnen und Bürger leben in diesen Tagen alleine und isoliert. Mit perfiden Tricks ver-suchen Kriminelle,sich anlässlich der Coronaepidemie zu bereichern und nützen dabei beson-ders Unsicherheit und Einsamkeit der ältesten Generation aus.

Die Kantonspolizei will Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren und Verhaltensweisen aufzeigen, welche vor Vermögensdelikten während der Coronaepidemie schützen.

 

 

Mögliche Coronaphänomene

Telefonbetrug:Telefonbetrügereien (Enkeltrick und Spoofing) sind aktuell, da Seniorinnen und Senioren zurzeit vermehrt zuhause und dankbar für Telefonanrufe sind. Neu könnten auch angeblicheAnrufe des BAG, des Regierungsrates, von Apotheken und anderen Amts-stellen ein Thema werden.

Hauslieferungen:Angebote für Hauslieferdienste/Nachbarschaftshilfe werden für betrügeri-sche Bereicherung benutzt. Ziel der Täterschaft könnte auch der Erhalt von Bankkarten inklu-sive Code oder Bargeld für Vorkasse, ohne die Ware zu liefern, sein.

Medic-Material:Angebliche medizinische Hilfe, Schutzmaterial oder Coronaschnelltests wer-den gegen Bargeld an der Haustüre angeboten.

Hygiene-Kontrolle:Angebliche Kontrollen der Hygienevorschriften im Namen des BAG, um so ins Wohnungsinnere zu gelangen.

 

Die Kantonspolizei Bern rät Ihnen

– Telefonieren Sie nur mit Personen, welche Sie persönlich kennen. Es kann sein, dass Sie Anrufe von angeblichen Verwandten oder Beamten erhalten.

– Öffnen Sie Ihre Haustüre nicht fremden Personen, auch wenn diese angeben,in gesundheit-lichem Interesse vorzusprechen.

– Lassen Sie Ihre Einkäufe nur von bekannten Personen aus Ihrem Wohnort erledigen und händigen Sie niemandem Ihre Bankkarte aus.

– Bestellen Sie im Internet nur Waren von bekannten Anbietern und überprüfen Sie Internetsei-ten auf Ihre Vertrauenswürdigkeit.

– Öffnen Sie keine Anhänge in E-Mails oder Chat-Nachrichten, auch wenn dieseein offizielles Erscheinungsbild darstellen.

– Melden Sie Verdächtiges umgehend Ihrer Polizei (112/117).

 

Die Kantonspolizei rät Institutionen und Betreuenden

– Sprechen Sie die ältere Generation auf mögliche Maschen von Betrügern an.

– Anerbieten Sie sich als direkte Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf 

 

 

www.police.be.ch